Was muss alles vom Kindesunterhalt gezahlt werden

Wenn man vom Kindesunterhalt in München spricht, muss man zwischen dem Unterhalt für ein minderjähriges und dem eines volljährigen Kindes unterscheiden. Beim volljährigen Kind entfällt nämlich die Unterteilung in Natural- und Barunterhalt. Ab dem 18. Geburtstag sind demnach beide Elternteile dazu verpflichtet, für dieses Kind Barunterhalt zu leisten, es sei denn, es befindet sich noch in der allgemeinen Schulausbildung und lebt zuhause bei einem Elternteil.

Ist das der Fall, wird es bei Streit innerhalb der Familie unterhaltsrechtlich wie ein minderjähriges Kind behandelt.

Was ist ein Kindesunterhalt

Geht es um den Kindesunterhalt eines minderjährigen Kindes, ist für gewöhnlich der Barunterhalt für das Kind gemeint, welcher ein Elternteil an den anderen Elternteil zu zahlen hat, bei welchem das Kind aktuell lebt. Der Elternteil, bei dem das Kind lebt, kommt durch seine Betreuung seiner Unterhaltspflicht nach, was im Münchner Raum Naturalunterhalt genannt wird. Um beim Barunterhalt zu bleiben, gehen wir ein paar Gedanken nach, die so manchen unterhaltspflichtigen Elternteil umtreiben.

Sind mit den monatlichen Unterhaltszahlungen für das gemeinsame Kind nicht alle Dinge gedeckt, die das Kind so braucht? Schließlich geht es meistens um nicht wenig Geld, das regelmäßig überwiesen wird. Ist es gerechtfertigt, dass der andere Elternteil für die Bedürfnisse des Kindes plötzlich zusätzlich Geld verlangt und behauptet, er könne die Kosten mit dem Kindesunterhalt nicht bewältigen? Die Kernfrage lautet also: Was muss alles vom Kindesunterhalt gezahlt werden?

Von diesem Geldbetrag, der sich an der Düsseldorfer Tabelle misst, müssen zusammen mit dem Kindergeld die allgemeinen Lebenshaltungskosten des Kindes bezahlt werden. Dazu gehören die Kosten fürs Wohnen in München, Lebensmittel, Kleidung, Hygieneartikel, Gesundheitsvorsorge, Freizeitgestaltung und so weiter. Alle anfallenden Kosten, die über diese alltäglichen und essenziellen Dinge des Lebens hinausgehen, fallen entweder unter Mehrbedarf oder Sonderbedarf. Diese darüber hinaus gehenden Ausgaben müssen von beiden Elternteilen anteilig, also dem Verhältnis der Einkommen nach, getragen werden.

Mehrbedarf in Bamberg

Von Mehrbedarf in Bezug auf Kindesunterhalt ist die Rede, wenn es um Ausgaben für das Kind geht, die ständig, also regelmäßig über einen längeren Zeitraum anfallen. Gleichzeitig müssen die Ausgaben so hoch sein, dass sie mit dem Tabellenunterhalt nicht gestemmt werden können. Für den Bedarf dieser Ausgaben müssen jedoch triftige Gründe vorliegen.

Beispielsweise schulische beziehungsweise pädagogische Gründe, wenn es um die Bezahlung einer Privatschule, einer Tagesheimschule, eines Internats, des Nachhilfeunterrichts oder um die Kindergartenkosten geht. Die Gründe können auf der Suche nach einem Scheidungsanwalt in Bamberg auch krankheitsbedingt sein, falls das Kind behindert und pflegebedürftig ist. Diese Mehrbedarfs-Ausgaben muss der Elternteil, der die Kindesunterhaltszahlungen empfängt, vom unterhaltspflichtigen Elternteil im Voraus fordern. Sie können nicht nachträglich geltend gemacht werden.

Sonderbedarf

Im Gegensatz zum Mehrbedarf ist von Sonderbedarf die Rede, wenn es sich um eine zusätzliche Ausgabe handelt, die nur einmalig anfällt und außerordentlich hoch ist. Außerordentlich hoch ist diese dann, wenn der Unterhaltsberechtigte nicht in der Lage ist, den Bedarf aus dem Regelunterhalt selbst zu bestreiten. Wie der Name schon sagt, muss es sich bei der Ausgabe aber um eine Ausnahme handeln. Kosten dieser Art fallen für gewöhnlich überraschend an und deren Höhe ist nicht vorhersehbar.

Aus diesem Grund müssen, beziehungsweise können diese Ausgaben in Bamberg nicht im Voraus gefordert werden, sondern dürfen nachträglich, aber innerhalb eines Jahres seit der Entstehung gefordert werden. Welche Dinge sind das nun konkret, die unter die Kategorie Sonderbedarf fallen? Das können unvorhergesehene Krankheitskosten, wie Operationskosten oder die Zahnspange, die Erstausstattung eines Säuglings, die Kosten für ein Behindertenfahrzeug, notwendige Umzugskosten oder die Kosten einer Klassenfahrt sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.